In der Heimat:
Die meisten Rebutia-Arten sind Hochlandbewohner Südamerikas und stammen dabei größtenteils aus Argentinien und Nordostbolivien und
wachsen in Höhen von 1000 Meter bis nahe 5000 Meter.
In der Kultur:
Im Frühjahr erst gießen, wenn die Knospen sichtbar sind, leichtes Schrumpfen ist normal.
Im Sommer von Anfang April bis Anfang Oktober wünschen alle Rebutien einen sehr sonnigen und warmen,
regengeschützten Platz im Freien mit frischer Luft. Sie lieben, wie die meisten Gebirgspflanzen, hohe Temperaturunterschiede
zwischen Tag und Nacht. Ausreichend gießen und sparsam düngen. Wenn Sie die Pflanzen im Gewächshaus, im Frühbeet
oder auf der Fensterbank kultivieren, denken Sie an häufiges ausgiebiges Lüften. Optimal wäre eine harte ungeschützte
Haltung im freien, bis zu den ersten Frösten.
Im Winter vertragen die Pflanzen bei völliger Trockenheit auch leichtere Fröste. Der Standort sollte ganzjährig
sehr hell und sonnig sein.
Substrat:
Die Erde sollte zwei Drittel mineralisch und ein Drittel humos sein.
Blütezeit: Die wunderschönen Blüten der Rebutien erscheinen im Frühjahr und Frühsommer. Sie sind meistens
leuchtend rot, orange bis gelbund halten einige Tage. Blüten entspringen seitlich, ziemlich weit unten und sind im
Verhältnis zum Körper sehr groß. Oft blühen die Pflanzen bei sehr sonnigem Stand im Herbst erneut.
Vermehrung: Rebutien lassen sich problemlos durch Sprosse (Kindeln) oder aus Samen, der sich oft auch selbst aussät
(starke Hybridisierungsgefahr!), vermehren.
Da Rebutien relativ klein sind, braucht eine vollständige Sammlung dieser herrlichen Kakteen nicht viel Platz.
Sie sind sehr pflegeleicht und blühen recht sicher. Viele der mehr als 60 Arten sprossen leicht und bilden im Laufe der Jahre
hübsche Gruppen.