In der Heimat:
Cleistocacteen leben in Peru, Bolivien, Argentinien, Paraguay und Uruguay,
von 500 m in Paraguay und Uruguay bis über 3000 m Höhe in Bolivien.
In der Kultur:
Im Sommer von April bis Ende Herbst sollten alle Cleistokakteen einen hellen und warmen Standort haben.
Sie lieben eine hohe Luftfeuchtigkeit und im Frühjahr und Sommer häufiges abendliches nebeln. Dicht bestachelte Cleistokakteen haben
eine sommerliche Ruhezeit von etwa Juli bis August und wachsen am stärksten im September bis Dezember, weniger im Frühjahr von April bis Mai.
Im Winter gemäßigt kühl (10-14°C), mit möglichst viel Licht und leicht feucht halten, da geschrumpfte sich nur schwer
wieder erholen.
Die Hochlandarten aus Bolivien können völlig trocken überwintert werden und ertragen auch leichte Fröste.
Cleistokakteen sind schlanke, vom Grunde verzweigte Säulenkakteen mit feinen, dichten Stacheln. Zwischen den Areolen sind meistens Querfurchen
ausgebildet.
Substrat:
Die Erde sollte nahrhaft sein.
Blütezeit: Cleistokakteen blühen nur wenige Stunden, manchmal aber auch Tage.
Mit ihren bunten Farben, leuchtend rot, gelb oder grün und ihrer ungewöhnlichen Form sind diese Blüten an die Bestäubung durch Kolibris angepasst.
Vermehrung: Cleistokakteen lassen sich problemlos aus Samen vermehren, der meist gut keimt.